Wintersemester in St. Petersburg
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Mein Abflug am 28. August nach St. Petersburg r?ckt in gro?en Schritten immer n?her und meine Vorbereitungen sind in der letzten Phase. Dazu z?hlt auch dieses Weblog, auf dem ich regelm??ig aus Peter (so nennen die St. Petersburger liebevoll ihre Stadt) berichten werde. Meine Email-Adresse bleibt wie bisher: bettina@munimus.de und ?ber Emails werde ich mich sehr freuen.

Dank des DAAD werde ich im kommenden Wintersemester 2004/2005 an der Staatlichen Universit?t, der Philosophischen Fakult?t im Fachbereich Politikwissenschaft studieren. Das Semester beginnt dort bereits am 1. September und endet am 31. Januar 2005.


20.8.04 21:15


Ankunft und Kultur-Schock
Ich bin gut in St. Petersburg angekommen und hatte gleich nach meiner Ankunft den von Vielen vorhergesagten Kultur-Schock: Heruntergekommene Plattenbausiedlungen, arme Babuschkas, unseren westlichen Massstaeben nicht angemessene Wohnqualitaet, etc. Der erste Tag war schlimm, zumal mein Zimmer am Stadtrand in einer Plattenbausiedlung liegt und relativ weit vom Zentrum liegt. Mein Zimmer geht, der Rest nicht (sehr gewoehnungsbeduerftig).
Deshalb werde ich mich in den kommenden Tagen nach was anderem umschauen.

Gestern habe ich die Stadt erkundet und bin trotz allem begeistert, denn St. Peterburg ist bei Sonnenschein - und den hatten wir in den letzten Tagen - eine sehr bezaubernde Stadt.
(anschauliche Bilder versuche ich den kommenden Tagen zu liefern).

30.8.04 15:56


Russische Behoerdengaenge und andere Katastrophen

Das Visum fuer ein Auslandssemester in der Russischen Foerderation ist eine komplizierte Angelegenheit. Nachdem die russische Universit?t eine Einladung zugesandt hatte und man beim russischen Konsulat in Deutschland lediglich ein 90-Tage-Visum erhielt, beginnt erst vor Ort das richtige Abenteuer.
Anna, die ich bereits von dem DAAD-Vorbereitungsseminar in Bonn kannte, und ich wollten uns gestern bei der Stelle fuer ausl?ndische Studenten der Universit?t registrieren lassen. Das russische Innenministerium schreibt vor, dass sich Ausl?nder im Laufe der ersten drei Tage registrieren lassen muessen, ansonsten ist man fast schon *illegal* in Russland. Wir dachten, dass diese Anmeldung und die Verl?ngerung des Visums in einer Stunde erledigt w?re, zumal der DAAD und wir bereits s?mtliche Unterlagen zugesandt hatten. Aber nein, die russischen Beamten arbeiten sehr genau, so dass wir ingesamt 8 Stunden gewartet haben und am Donnerstag wieder anstehen duerfen. In der Zwischenzeit muessen wir ein paar Papiere zusammensuchen, Geld bezahlen und nochmal den AIDS-Test machen, denn den deutschen Test wollten sie nicht haben. Wir h?tten ihn entweder bei einer offiziellen Stelle uebersetzen lassen und mehr Geld bezahlen koennen oder fuer 5 Dollar Blut abnehmen lassen. Wir haben uns fuer das letztere entschieden, da dies guenstiger war und weniger Probleme gemacht hat. Ein unvergessliches Gefuehl, so lieblos hat mir noch niemand eine Spritze in den Arm geschossen. Aber keine Sorge, ich lebe noch und die Nadeln waren alle neu und das Ergebnis ist negativ.

Heute haben wir uns fuer den Sprachtest angemeldet, um fuer den obligatorischen Sprachkurs eingestuft zu werden. Dieser geht ueber 2 Tage und mir graut es schon vor ihm. Erst danach kann ich dann meine Kurse ausw?hlen.

Am Donnerstag geht es weiter mit Warten, Warten, Warten bis ich dann endlich offiziell und legal mit dem Studium anfangen kann.
31.8.04 14:40





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